
Ich habe eine neue Website: Bizarromantik, mit vielen Bildern.
Aber Vorsicht: Wenn Du mit dem "Bizarren" so gar nichts anfangen kannst,
könnten Dich die Bilder leicht abschrecken.
(edit 04.08. zur Zeit stillgelegt)
Ich bin ab sofort besuchbar im Studio Avalon in Berlin-Spandau.
Die Räumlichkeiten sind wunderschön und sehr inspirierend.
Willst du mich einmal gründlich in der Klinik untersuchen?
Oder mich im Studio in Ketten legen? Hier ist der Platz dafür.
Ich habe endlich damit begonnen die "Inspiration" Seite zu bearbeiten und werde diesen Monat häufig daran arbeiten, also schaut ab und zu mal drauf.
Du kannst mich vom 14. bis 16. Januar live in Hamburg in einem Theaterstück namens Dreamdolls sehen.
Sex für Geld. Ist das aus bürgerlicher Perspektive wirklich so abwegig, dass das Spass machen könnte? Dass man das freiwillig tut? Ist Prostitution vielleicht sogar ein möglicher Lebensweg? Und wie ist das, wenn man jemanden liebt, aber ständig mit anderen schläft?
Wer immer noch glaubt, Prostituierte wären ausschließlich mysteriöse Milieugestalten, sollte diese jungen Frauen kennen lernen: Sie sind hübsch, intelligent, selbstbewusst und gut ausgebildet. Sie stehen zu dem, was sie tun. Sie haben Beziehungen, verlieben sich, und privat sehen sie aus wie jede andere. DREAMDOLLS untersucht den fliegenden Rollenwechsel zwischen Alltag und Escortservice, den Balanceakt zwischen Authentizität und Intensität. Die Frage, wie es ist, jemanden zu lieben und ständig mit Anderen zu schlafen.
Die DREAMDOLLS provozieren ihre eigenen Grenzen, sie verschwenden sich. Sie scheren aus, aus dem monogamen Beziehungsmodell. Sie verweigern die erwartete bürgerliche Biographie, Abitur, Studium, Praktikum, Job. Sie verdienen viel Geld, dass sie gern auch gleich wieder ausleben, denn es kommt ja immer wieder neues rein und ist leicht verdient. Doch irgendwann müssen sie sich entscheiden - geben sie diesen Freiraum wieder auf, beenden sie ein Studium und finden damit wieder den Weg in ein bürgerliches Leben oder machen sie die Prostitution zu einem Beruf. Aber wer will schon für 8 Euro die Stunde arbeiten, wenn er zuvor monatlich 3000 Euro Netto verdient hat, ohne jemals vor 13 Uhr aufzustehen?
Die Welt des Pay Sex eine Welt des Abenteuers, dass schnell gefährlich werden kann, sowohl für die Frauen, als auch für ihre Freier. Es ist ein Freiraum in dem Dinge ausgelebt werden können, in dem Rollen gespielt werden können, der im Widerspruch zur bürgerlichen Gesellschaft steht. Ist dieses Abenteuer so unähnlich, wenn man unbezahlt jedes Wochenende mit einer flüchtigen Bekanntschaft aus dem Nachtleben schläft? Warum ist das zumindest in einer bestimmten Lebensphase aus bürgerlicher Sicht noch akzeptabel?
Wir haben vier Monate lang junge Frauen und Freier befragt und sie gebeten, Einblicke in ihren Alltag zu gewähren, von ihren Sehnsüchte zu erzählen und über ihre Vorstellung von Zukunft zu berichten. Jetzt stehen sie gemeinsam auf der Bühne, einen Steinwurf von der Reeperbahn entfernt und im Herzen des Hamburger Nachtlebens, im angesagten Klub "Uebel&Gefährlich". Als Protagonisten ihrer Geschichten erzählen sie von einer Welt, über die in der Öffentlichkeit sonst kaum jemand spricht.

Quelle: http://www.dreamsanddolls.de/
Fotos: Jozef Kubica