Dieser Abschnitt ist ein wenig theoretisch. Schließlich kann Wissenschaft sehr sexy sein.
Hier werde ich auf weibliche Bilder eingehen, die ich inspirierend finde, oder mit denen ich mich - in irgendeiner Weise - identifiziere. Ich habe viel Text und Medien aus der Popkultur und der bildenden Kunst, sowie gelegentlich ein Bild von mir eingefügt, beim Versuch einen Typus zu verkörpern. Explizite Medien kommen nicht vor, weil sie mich nicht ansprechen. (Sie können dies jedoch auf der Link-Seite nachholen).
Sie können die theoretischen Ergüsse getrost überspringen und sich nur an den Bildern und Gedichten erfreuen.
Sie werden feststellen, dass mein Geschmack ein klein wenig auf der morbiden Seite ist. Tod, Ohnmacht und Gewalt sind immer wiederkehrende Themen.

Tote Frauen

von Max Der Anatom

Im 18. Jahrhundert entstand eine große Faszination für "aufgemotzte" Frauenleichen. Entsprechend erblickten viele Kunstwerke, die Tod und Liebe verbanden, das Licht der Welt. Von der englischen Friedhofsdichtung ausgehend wurde die romantische Grundstimmung düsterer und schwerer, als die Heldinnen des noch jungen Romangenres begannen den Tod der Ehe vorzuziehen.

Gothische Jungfrauen

Fuseli Nightmare

Alle, die wir uns in der rotlichtgefärbten Halbwelt rumtreiben, sind geprägt vom Schauerroman. Die Bestseller des 18. Jahrhunderts sind voller Dämonen, verfolgter Jungfrauen, sadistischer Bösewichte, Femmes Fatales, erhabener Landschaften, lesbischer Bedrohungen und Inzest. Leider Glücklicherweise finden diese unaussprechlichen Dinge im exotischen Mittelalter der barbarischen Länder Italien und Spanien statt und nicht vor unserer Haustür.

Präraffaelitische Frauen

rossetti-lilith

Präraffaelitische Frauendarstellungen bieten alles: rote Haare, Kirschmünder, Boote. Es gibt Heilige und Huren, die Passivität und Schwäche ausströmen und regelmäßig einen tragischen Tod finden. Vorzugsweise durch Selbstmord. (eine der gefallenen Frau angemessene Tat)

Femmes Fatales

Femme Fatale

Endlich betritt mit der Femme Fatale mal eine willensstarke Frauengestalt die Bühne. Oder sollen wir sie lieber widerspenstig nennen? Ganz gleich, sie wird in jedem Fall bestraft, zerstört oder - bestenfalls - fetischisiert werden.